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Satzung



§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr:

1. Der Verein führt den Namen HIP HOP HAMBURG GRAFFITI - BREAK- DANCE- MUSIK.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden, nach der Eintragung lautet der Name HIP HOP HAMBURG GRAFFITI- BREAK-DANCE- MUSIK e.V.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg.

3. Das Geschäftsjahr ist das Haushaltsjahr der Freien und Hansestadt Hamburg.


§ 2 Zweck des Vereins:

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung Jugendlicher zu sozialer Mitverantwortung, Selbstverwirklichung und kreativer Freizeitgestaltung und Berufsfindung.
Der Verein fördert HIP HOP (Graffiti, Breakdance u. Musik) als Jugendkultur.
Hierzu schafft und unterhält der Verein nach Kräften eine Begegnungsstätte für Jugendliche und Erwachsene.
Aufgabe des Vereins ist es einen Elternstammtisch aufzubauen und generationsübergreifende Angebote zu machen, Selbsthilfegruppen zu gründen, legale Wände für Sprühmöglichkeiten zu suchen, um den illegalen Sprühen entgegenzuwirken, Ausstellungen zu ermöglichen, Übungsmöglichkeiten für Breakdance und Musik anzubieten, Kontakte zu behördlichen Institutionen und Jugendhilfeeinrichtungen zum Wohle seiner Mitglieder zu pflegen.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unangemessen hohe Vergütungen begünstigt werden.
Hauptamtlich Beschäftigte werden nach den Richtlinien des BAT besoldet.


§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft:


1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 12. Lebensjahr vollendet hat. Minderjährige brauchen die Einverständniserklärung des/der gesetzlichen Vertreter.

2. Juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts können ausschließlich fördernde Mitglieder sein.

3. Für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Antrag erforderlich, der an den Vorstand gerichtet sein soll.
Bei Minderjährigen ist der Antrag zusätzlich von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den Minderjährigen.

4. Der Vorstand entscheidet über den Antrag nach freiem Ermessen.


§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft:

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.

2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
Bei Minder- jährigen ist die Austrittserklärung vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben.
Austritt kann mit einer Kündigungsfrist von 14 Tagen zum Quartalsende erklärt werden.

3. Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung erfolgt nach einer Wartefrist von 4 Wochen nach Absendetag.
Der Beschluß des Vorstands über die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

4. Hat ein Mitglied vorsätzlich oder grob fahrlässig die Interessen oder das Ansehen des Vereins geschädigt, kann es durch Beschluß des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung muß der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluß des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen. Gegen den Beschluß kann das Mitglied Berufung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beschlusses zulässig.
Der Vorstand hat binnen 2 Monaten nach fristgemäßer Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschliessend über die Berufung entscheidet.


§ 5 Mitgliedsbeiträge:

1. Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen erhoben werden.

2. Höhe und Fälligkeit der Beiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

3. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren, Beiträge oder Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.


§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder:


1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Aktivitäten des Vereins teilzunehmen.

2. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die vom Vorstand erlassene Hausordnung zu beachten.


§ 7 Organe des Vereins:

Organe des Vereins sind:

1. Die Mitgliederversammlung
2. Der Vorstand


§ 8 Vorstand:

1. Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Mitgliedern.

2. Der Vorstand bestimmt aus seinem Kreise den Vorsitzenden.


§ 9 Vertretung des Vereins:

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den vorsitzenden Vorstand oder durch ein Vorstandsmitglied seiner Wahl vertreten.


§ 10 Zuständigkeit des Vorstands:

1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung übertragen sind.
Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, sowie Aufstellung der Tagesordnung.

b. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

c. Aufstellung des Haushaltsplans, Kassierung, Abwicklung der finanziellen Angelegenheiten, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts d. Beschlußfassung über die Aufnahme bzw. Streichung von Mitgliedern

e. Entscheidung in strittigen Fällen bei Vereinsangelegenheiten.

2. In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlußfassung der Mitgliederversammlung durchführen.


§ 11 Wahl und Dauer des Vorstands:


1. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt.
Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte.
Bei Stimmen-Gleichheit entscheidet die Stichwahl, bei erneuter Stimmengleichheit das Los.
Wiederwahl ist zulässig.
Nur Mitglieder des Vereins sind für das Amt des Vorstands wählbar.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt des Vorstandsmitglieds.

2. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so wählt er für die restliche Amts- dauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger.


§ 12 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands:


1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die durch Vorstandsbeschluß einberufen werden; die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden.

2. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind.
Bei Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
Stimmenthaltung gilt als Ablehnung.

3. Der Vorstand kann in schriftl. Verfahren beschließen, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlußfassung zustimmen.


§ 16 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung:

1. Die MV wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.
Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Versammlungsleiter.
Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuß übertragen werden.

2. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß schriftlich durchgeführt werden, wenn 1/10 der erschienenen Mitglieder dieses beantragen.

3. Die MV faßt Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Stimmenthaltungen gelten als Ablehnung.
Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich, eine Zweckänderung des Vereins kann nur mit Zustimmung von 3/4 der Mitglieder beschlossen werden.
Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder hierzu kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

4. Über die Beschlüsse der MV ist ein Protokoll aufzunehmen, daß vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.


§ 17 Auflösung des Vereins:

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer MV mit einer Mehrheit von 4/5 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

2. Falls die MV nichts anderes beschließt, sind die Vorstandsmitglieder gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

3. Nach der Auflösung des Vereins, oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke, fällt alles Vermögen und Material des Vereins der Jugendgerichtshilfe der Freien und Hansestadt Hamburg zu, zweckgebunden für den Täter- Opfer- Ausgleich.

4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

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