Double-H Archive & Publishing

| Graffiti & Urban-Art Archive – Since 1989. 
Focus on European, German and Hamburg Graffiti & Urban-Art History. 

Double-H versteht sich als Ort für die Dokumentation der Entstehung und Entwicklung der Graffiti Bewegung.

Double-H archiviert und katalogisiert Bücher, Magazine, Zeitungsartikel, Dokumente, analoges Fotomaterial, Dias und Negative sowie digitales Fotomaterial mit einem Schwerpunkt auf die Anfänge der europäischen, deutschen und Hamburger Graffiti-Szene in den 80er und 90er Jahren. Diese hat sich als Teil einer anfänglichen Hip-Hop Jugendkultur, zu einer globalen Urban-Art Kunstrichtung, die heutzutage in fast alle Bereiche des Kulturbetriebes tief eingedrungen ist, entwickelt.

Dieses Wissen zu sammeln, zu erhalten und zu präsentieren zählt zu den Aufgaben von Double-H.

Durch die Vernetzung und die Zusammenarbeit mit anderen privaten Sammlern, Archiven und Personen die sich mit diesem Teil der Jugendkultur und Kunstgeschichte auseinandersetzen, wird ein Netzwerk gebildet, ganz so, wie auch in den 80er Jahren die noch junge europäische Graffiti- und Hip-Hop-Szene sich vernetzt hat.

Die Basis des Double-H Archives sind die seit 1989 zusammengetragenen Materialien aus der Szene. Die Sammlung wird stetig weiter ausgebaut und durch Ankäufe und Sachspenden erweitert. Eine Bibliothek zum Thema ist vorhanden.


Um das Archiv weiter auszubauen werden noch Sachspenden aus der Szene gesucht. Finanzielle Unterstützung durch private und institutionelle Förderer sind willkommen.

 

Courtesy: Double-H Archiv | Foto © MRpro


  • Die Writer Master Pit, Shane und Rest aus Steilshoop beim überqueren der S-Bahngleise an der Brücke Rübenkamp. Im Hintergrund das legendäre Funky Music Piece, 1987 von Eric gesprüht. Ein 1988 entstandenes Foto aus der Serie „Writer“. Foto © André Lützen
  • „Platsch“ Graffiti von der TFZ Crew. Gesprüht um 1985 auf dem Roof-Top zwischen der S-Bahnlinie Holstenstraße nach Sternschanze. Diese legendären Wandflächen werden bis heute von immer neuen Sprüher-Generationen gestaltet. Foto © Sali Landricina
  • „King Zack“ 1987 beim posieren neben seinem Graffiti-Piece, gesprüht direkt am „Jungfernstieg Corner“. Einer der wichtigsten Treffpunkte für Jugendliche, Ende der 1980er Jahre, die sich für die noch junge Hip-Hop und Skateboard Szene begeisterten. Foto © Sali Landricina
  • 1988 posieren „CanTwo“ und „Jase“ an der legalen „Hall of Fame“ bei der Baumschule „Pein & Pein“ in Halstenbek, direkt an der S-Bahn Linie S3. Foto © Fedor Wildhardt

Fotos © André Lützen, Sali Landricina, Fedor Wildhardt
Courtesy: EINE STADT WIRD BUNT

EINE STADT WIRD BUNT.

| Hamburg Graffiti History 1980 – 1999

DIE AUSSTELLUNG IM MUSEUM

Die Ausstellung die vom 2. November 2022 bis zum 31. Juli 2023 im Museum für Hamburgische Geschichte zu sehen ist, erzählt nun die Entstehungsgeschichte dieser Jugend- und Subkultur in Hamburg.

Fast 500 Exponate, darunter Fotos, Texte, Skizzenbücher, Sprühdosen, Zeitungen, Magazine, Schallplatten und Accessoires haben die Kuratoren Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm zusammengestellt. Bei der Recherche konnten die vier an ihr vergangenes Gemeinschaftswerk anknüpfen: Sie sind die Herausgeber des 2021 erschienenen opulenten, reich bebilderten Bands „EINE STADT WIRD BUNT“, von dem die Ausstellung ihren Titel übernommen hat.

Zur Eröffnung wird ein eigener Katalog mit vielen Abbildungen, den Fotos, Objekten und Texten der Ausstellung erscheinen, der im Museumsshop, Online und im Buchhandel zu erwerben ist.

Begleitend zur Ausstellung wird die Smartphone-App „UNSERE STADT WIRD BUNT“ entwickelt, mit der die Stadt auf den Spuren der Subkultur erkundet werden kann. Das interaktive Tool wird an Orte in Hamburg führen, die einst für die Szene relevant waren.

DAS BUCH

Diese umfangreich recherchierte Publikation widmet sich der Geschichte der Hamburger Graffiti-Szene in den 1980er und 1990er Jahren.

Bis heute ist die Hamburger Graffiti-Landschaft tief in dieser Zeit verwurzelt. Ihre Protagonisten gelten nicht nur in der Szene als Wegbereiter – sie haben Hamburg als Stadt visuell verändert und weitreichend geprägt.

Die Publikation enthält exklusive Fotostrecken und Originalzitate von damaligen aktiven Graffiti-Writern sowie wissenschaftliche Abhandlungen von namhaften Autoren, die Graffiti als ein weitvernetztes subkulturelles Phänomen aufzeigen und gleichzeitig Auskunft über Praktiken der Aneignung des öffentlichen Stadtraums geben.


Projektpartner & Dialog

  • WAI – Woods Arts Institut
  • SHMH – Stiftung Historische Museen Hamburg
  • MfHG – Museum für Hamburgische Geschichte
  • Altonaer Museum – Norddeutsches Landesmuseum
  • Museum der Arbeit
  • Universität Hamburg – Centre for the Study of Manuscript Cultures (Cluster of Excellence “Understanding Written Artefacts”)
  • Universität Hamburg – Fachbereich Kulturanthropologie
  • Leuphana Universität Lüneburg – Kulturwissenschaften
  • Stadtteilarchiv Ottensen – Geschichtswerkstatt Altona
  • Geschichtswerkstatt Barmbek

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